Alle vorhergehenden Sennerinnen, die ich kennengelernt habe, meinten: „wennst d Scheim geschafft host, dann schaffst alles“.
Die ersten Tage hab ich nicht wirklich verstanden was sie meinten. Wir hatten perfektes Wetter, nicht zu heiß und doch trocken und mit Dori verstand ich mich sowieso auf Anhieb sehr gut. Doch bereits ab dem dritten Tag wollten die Kuhrein hochhinaus und der Gedanke ans Eintreiben am Abend, stresste mich bereits am Morgen.
Ich genoss jedoch an jedem Tag die Morgenstunden und sprang, mit Blick aus dem Fenster, fast aus dem Bett. Egal ob Butter zu machen war und ich bereits um 4.30 Uhr raus durfte oder erst um 5 Uhr.
Sonnenaufgang um 5 Uhr
Besonders genoss ich, neben der Aussicht, die Abende mit Dori. Das Abendessen mit wunderschönen Gesprächen war jeden Tag ein Highlight.
Besonders an der Scheim ist, dass der Kaser sehr klein ist. Ich kann jedoch sagen, dass er mir nie zu eng wurde.
Mein Bett, Kleider- und Badezimmerschrank. Direkt hinter der Tür ist dann noch Doris Reich, in gleicher Größe und im gleichen Raum.Unsere Stube mit Platz für sehr gutes Essen und super Gespräche.Direkt neben dem Tisch, der Zugang zur Kiahhütten. So nah an den Kühen war es in der Nacht eine Herausforderung zu schlafen. Dank Wachs Ohropax, konnte ich diese Herausforderung ab dem dritten Tag meistern. Wer das nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, wie laut Kühe schlafen und träumen.Vor der Scheim, glücklich aber windig Hier seht ihr mich beim Eintreiben am Mittag. Mittags war ich immer entspannt und Dori mir die Beste Lehrerin und Unterstützung Kontrollgang, wo sind meine KuhreiMuggie- meine Freundin Guten Morgen, nach dem melken ging es aus der Kiahhütten raus und ab auf die Alm.Kaibei hüten, weil der Zaun eher Anregung zum ausbrechen und weniger Abgrenzung für die drei Damen war.Ich hab die Haare schön…am 10. Tag, nach täglicher Nutzung einer Wildschweinbürste und zum Teil vom Babypuder, kam der Tag der Tage und die Haare wurden gewaschen. Wie schön es war, sich die Haare mit Aussicht das erste Mal zu waschen, werde ich hoffentlich nicht so schnell vergessen.Auch bei Regen war ich Happy, es gibt schließlich kein schlechtes Wetter Doch bei schönen Wetter, kam ich aus dem schauen nicht mehr raus.